Unser Radioteleskop 3 m Durchmesser auf der
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Zum Empfang
himmlischer Radioquellen im UHF-Bereich bei 1420 MHz verwenden wir eine
Antenne mit hohem Gewinn, einen rauscharmen Vorverstärker (low noise
amplifier = LNA) und einen empfindlichen Konverter. Die Summe der Signalverstärkung
bei unserem Amateurradiometer von Antenne ( 25 dB), LNA ( 30 dB), Konverter
( 30 dB) und Empfänger (60 dB) gibt einen Hinweis darauf, wie schwach
die himmlischen Rauschsignale sind. Ein Messverstärker im radioastronomischen
Backend kann dann das gleichgerichtete Empfangssignal zusätzlich
um 30 dB ( 100- bis 1000fach) anheben. Eine große Empfängerbandbreite
und eine Signalintegration von bis zu 40 Sekunden sind weitere Mittel,
um das Signalrauschverhältnis beim Empfang des breitbrandigen weißen
Rauschens der himmlischen Radioquellen wie Cassiopeia A, Cygnus A, Crab
Nebel oder Virgo A zu verbessern. |
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Das Front-End
( HF-Teil ) |
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Den HF
Teil (Frontend ) auf der Wasserstofflinie um 1420 MHz haben wir fertig
bei Michael Kuhne erworben da mir die Messgeräte für diese Frequenz
fehlen . http://www.kuhne-electronic.de/ KU LNC 14 CON Der Vorverstärker ist noch ausständig. Aber vorerst werden wir mit dem Konverter allein arbeiten. Der Konverter setzt die Frequenz der Wasserstofflinie auf eine Zwischenfrequenz von 165 MHz mit einer Bandbreite von 20 MHz um. Für diese Zwischenfrequenz habe ich nun Filter und Verstärker gebaut die das von dem Konverter kommende Signal um 60 db anheben. Dafür konnte ich Baugruppen von einer Kabel TV Anlage günstig verwenden. Einige Änderungen an den Filterspulen und Abgleicharbeiten mit Hilfe eines Eigenbau FA Netzwerktesters brachten den erwünschten Erfolg |
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| Blockschaltung unseres Radioteleskops siehe Text. | |||||||||||||||||||||||
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Die Wobbelkurve unseres Konverters. |
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| Das Back-End ( NF-Teil ). Gleichrichtung und Anzeige |
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Unser Backend
ist für alle Fälle gerüstet . Wir können über
die professionellen Buchsen und Kabel alle für die Radioastronomie
benötigten Signalarten zusammenschalten und im PC verarbeiten. Die
entsprechenden Baugruppen sind alle auf Lochrastersprintplatten aufgebaut.
Das Gehäuse ist bestens gegen HF-Einstreuungen abgeschirmt. |
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| Nach der logarithmischen Gleichrichtung
folgt wiederum eine regelbare Verstärkung und die Integrationsstufe.
Mit schaltbaren Stufen von 0,5 bis 10 sec. kann man die gemessenen Pegel
summieren. Das bringt eine beträchtliche Steigerung der Empfindlichkeit.
Das sogenannte Backend ist eine Eigenentwicklung und auch in eines der ausgeräumten
Baugruppen der TV Kopfstation eingebaut. Ein Zeigerinstrument ist für
die kurzzeitigen Änderungen des Signals vorhanden. Der Ausgang der
Gleichstrompegel ist von 0 bis 5 V begrenzt. Damit sind wir in der Lage
unseren schon vorhandenen Analog-Digital-Wandler anzusteuern und mit der
Software Radio SkyPipe im PC weiter zu verarbeiten. Diese Software ermöglicht
auch das Senden der Daten ins Internet auf den Server der Nasa und von dort
kann jeder die gemessenen Daten mitschreiben. Die Steuerung der Antenne
ist auch übers Internet möglich. |
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| Test des Amateurradiometers | |||||||||||||||||||||||
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Dieses
Diagram ist das Ergebnis eines Testbetriebs der ganzen Elektronik ohne
der Antenne. Der untere Pegel ist das Eigenrauschen des 50 Ohm Wiederstands
der als Antenne angeschlossen war. Empfangspegel ist also die Temperatur
des Wiederstandes 20° Celsius. Der über den Richtkoppler eingespeiste
Rauschpegel ist das höhere Signal das alle 100 sec eingekoppelt wurde.
Der Test wurde über 11 Stunden durchgeführt um die elektrische
Stabilität der Kabel, Verbindungen, Verstärker und Baugruppen
zu prüfen |
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| Wie es weitergeht | |||||||||||||||||||||||
Leider können wir mit unserem Radiometer noch
keine Spektralanalyse durchführen da uns noch der dazu notwendige
Empfänger fehlt. Dafür benötigen wir ein SDR Radio (
Software-Defined Radio). http://de.wikipedia.org/wiki/Software_Defined_Radio
dass wir hoffentlich noch im Jahre 2009 anschaffen können. Mit
diesem Empfänger der von 500 KHz bis 30 MHz empfangen kann und
alle Signale gleichzeitig aufzeichnet ist eine Spektralanalyse durch
das heruntermischen der Zwischenfrequenz von 165 MHz auf 20 MHz möglich. |
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